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Bausparen - lohnt sich das?

Bausparen gibt es in Deutschland schon seit dem 19. Jahrhundert. Doch ist Bausparen heute noch zeitgemäß?

So funktioniert ein Bausparvertrag:

Sie zahlen in einen Bauspartopf ein. Sobald Sie ein Mindestguthaben (ca. 40% bis 50% der vereinbarten Bausparsumme) einbezahlt haben, entsteht ein Anspruch auf ein zinsgünstiges Darlehen, das jedoch für wohnwirtschaftliche Zwecke verwendet werden muss. Hierzu zählen neben Immobilienerwerb oder Neubau auch Umbauten und Modernisierungen.

Benötigen Sie kein Immobiliendarlehen, können Sie sich nach Zuteilung das angesparte Guthaben nebst Zinsen auszahlen lassen.

Vor- und Nachteile des Bausparvertrages:

Die Sparzinsen eines Bausparvertrages sind relativ niedrig, was bei der momentanen Niedrigzinsphase jedoch kaum ins Gewicht fällt.

Die Höhe der Zinsen des späteren Bauspardarlehens werden bei Vertragsabschluss festgelegt, Sie haben also Planungssicherheit. Steigen allgemein die Zinsen für Hypothekendarlehen ist der Bausparer fein raus, da er sich zuvor niedrige Zinsen gesichert hat. Fallen die Hypothekenzinsen jedoch, ist der Bausparer im Nachteil.

Von Vorteil ist die Flexibilität, zum Beispiel in Form von einem Sondertilgungsrecht. Ein Bausparvertrag gilt als sichere Anlageform ohne Kursrisiken mit fester Verzinsung. Nicht zu vergessen die möglichen staatlichen Förderungen wie Wohnriester, Arbeitnehmersparzulage und Wohnungsbauprämie.

Nachteilig ist unter Umständen die relativ kurze Rückzahldauer des Bauspardarlehens (ca. zwölf Jahre) und die damit verbundene höhere monatliche Belastung. Abschlussgebühren sowie eventuelle weitere Gebühren können das Bausparen teuer machen.

Für wen lohnt sich ein Bausparvertrag?

Bausparen lohnt sich vor allem dann, wenn man früh damit anfängt, je früher, desto besser. So kann man sich bei regelmäßigem Sparen früher den Traum von der eigenen Immobilie erfüllen.

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28.09.2017