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Erneut Anstieg der Immobilienpreise

Aufgrund einer nach wie vor bestehenden Wohnraumknappheit sind die Immobilienpreise weiter rasant gestiegen, allein zwischen Mitte 2016 und Mitte 2017 zum Teil um über 6%. Wobei dieser Anstieg nicht nur in den Metropolen, sondern auch in kleineren Städten mit bis zu 100.000 Einwohnern zu verzeichnen ist.

Etwas abgeschwächt hat sich der Preisanstieg in Städten mit über einer halben Million Einwohnern. Hier sank der Anstieg gegenüber dem Vorjahr von knapp 10% auf knapp 8%. Spitzenreiter beim Preisanstieg sind Neubauten in Berlin (über 20%) sowie Frankfurt und Köln (über 18%).

Wegen der hohen Preise in den Ballungsgebieten wird für viele Menschen das Umland interessant. Das führt allerdings dazu, dass auch hier die Nachfrage das Angebot übersteigt und die Preise in die Höhe gehen.

Die Politik partizipiert an dieser Entwicklung; so haben einige Bundesländer die Grunderwerbssteuer von bundesweit 3,5% auf teilweise bis zu 6,5% angehoben. Eine Senkung der Steuer oder Freibeträge sind nicht in Sicht.

Der Ruf nach mehr sozialem Wohnungsbau ist unüberhörbar. Der Deutsche Mieterbund kritisiert außerdem überflüssige Vorschriften, die die Baukosten zusätzlich in die Höhe treiben.

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14.12.2017