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Ferienimmobilien: Lohnt sich das?

Die schönste Zeit des Jahres in traumhafter und doch vertrauter Umgebung zu genießen und die Immobilie ansonsten zu vermieten, klingt verlockend. Ein Zweitwohnsitz als Kapitalanlage und krisensichere Altersvorsorge macht Sinn, wenn bestimmte Voraussetzungen gegeben sind.

Ein innerdeutscher Standort, egal ob am Meer oder in den Bergen, ist sicherlich von Vorteil. In Deutschland mag vieles reglementiert sein, dafür gibt es aber weniger böse Überraschungen. Eine Beurteilung von Lage und Objekt sind sowohl für Sie als auch für die finanzierende Bank einfacher als wenn Sie im Ausland investieren.

Wenn Sie die Ferienimmobilie vermieten wollen, planen Sie bei den Kosten fürs Mobiliar nicht nur die Anschaffungskosten, sondern auch Kosten für Reparaturen oder Austausch mit ein. Ständig wechselnde Mieter bedeuten einen höheren Verschleiß des Mobiliars. Kalkulieren Sie Leerstand mit ein, sei es in der Nicht-Ferienzeit oder bei längeren Schlechtwetterperioden. Es fallen Bewirtschaftungskosten an, denn es muss sich jemand um die Immobilie kümmern, Anzeigen müssen geschaltet, Buchungen abgewickelt, die Reinigung und Schlüsselübergabe organisiert und die Gäste müssen betreut werden.

Eine touristisch attraktive Region verspricht nicht nur eine höhere Vermietungsauslastung, sondern auch eine bessere Wertentwicklung. Der Standort sollte so gewählt sein, dass er gut erreichbar ist und die Infrastruktur sollte stimmen. Eine hochwertige Ausstattung erleichtert die Vermietbarkeit.

Überlegen Sie, ob sich eine Ferienimmobilie für Sie wirklich lohnt, denn Sie gehen damit große und zeitaufwendige Verpflichtungen ein. Stellen Sie Kosten und Aufwand dem Nutzen und Gewinn gegenüber. Nur wenn Letzteres überwiegt, sollen Sie das Angenehme des eigenen Urlaubsdomizils mit dem Nützlichen der Kapitalanlage verbinden.

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28.07.2015