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Immobilienerwerb durch Zwangsversteigerungen

Zwangsversteigerungen sind eine gute Möglichkeit, eine Immobilie zu relativ günstigen Konditionen zu erwerben. Allerdings sind Zwangsversteigerungen auch nicht ganz ohne Risiko.

Die Vorteile einer Zwangsversteigerung liegen in erster Linie am Preis: Der Kaufpreis liegt oft deutlich unter dem eigentlichen Wert. Außerdem fallen keine Maklergebühren an. Ein weiterer Vorteil liegt in der hohen Transparenz: Sämtliche Lasten und Verbindlichkeiten, die auf dem Grundstück liegen, sind bekannt. Ein Wertgutachten informiert über wichtige Infos wie Baumängel oder Renovierungsbedarf.

Nachteil einer Zwangsversteigerung ist die fehlende Möglichkeit, von einem Gebot wieder zurückzutreten. Auch hat man später keine Reklamationsansprüche, es bleibt also trotz aller Transparenz ein Restrisiko.

Ist die Immobilie vermietet, so behält der Mietvertrag trotz Versteigerung Gültigkeit. Man kann also nur wegen Eigenbedarf kündigen. Wird die Immobilie noch vom bisherigen Eigentümer bewohnt und liegt gegen diesen ein Räumungsbefehl vor, kann sich der Einzug verzögern.

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25.02.2016