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Immobilienkauf - Für junge Menschen oft zu teuer

Die Zahl der Immobilienerstkäufer sinkt in Deutschland. Der Grund: Probleme bei der Finanzierung, nicht zuletzt infolge hoher Kaufnebenkosten.

Niedrige Zinsen sind Fluch und Segen zugleich: Vor dem Hintergrund niedriger Kreditzinsen wäre jetzt ein idealer Zeitpunkt, um eine Immobilie zu kaufen. Dennoch haben vor allem junge Menschen Probleme, einen Kredit zu bekommen, da sie kein oder zu wenig Eigenkapital vorweisen können. Aufgrund ebenfalls niedriger Sparzinsen wird es immer schwieriger, Eigenkapital anzusparen.

Die Immobilien, und damit auch die Kaufnebenkosten, werden immer teurer: Die Kaufnebenkosten, also Grunderwerbssteuer, Grundbucheintrag, Makler- und Notargebühren, sind prozentual abhängig vom Preis der Immobilie. Je höher dieser Preis, desto höher auch die Kaufnebenkosten.

Dies führt dazu, dass immer weniger junge Menschen den Schritt zur eigenen Immobilie wagen, und sich nur noch Gutverdiener eine eigene Immobilie leisten können. Sicher ein Schritt in die falsche Richtung, denn im europaweiten Vergleich ist die Wohneigentumsquote in Deutschland ohnehin sehr niedrig.

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04.09.2019