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Immobilienkauf: Ist eine Vollfinanzierung sinnvoll?

Die Zinsen sind historisch niedrig, also warum nicht eine Immobilie zu 100 Prozent finanzieren? Vor allem wenn man die Wohnung vermietet und die zu erwartenden Mieteinnahmen höher sind als die monatliche Darlehensbelastung?

Für eine Bank ist eine Vollfinanzierung trotz allem ein Risiko, und dieses Risiko spiegelt sich in den Kreditkosten wieder. Oder anders ausgedrückt: Je mehr Eigenkapital Sie einsetzen, umso günstigere Konditionen erhalten Sie in der Regel.

Wenn Sie Eigentümer einer Immobilie sind, müssen Sie mit unvorhergesehenen Kosten für Reparaturen und Instandhaltungsmaßnahmen rechnen. Hierfür sollten Sie einen Notgroschen parat haben. Wenn Ihre Immobilie nicht gerade in München, Hamburg oder Berlin liegt, müssen Sie auch mit einem zeitweisen Leerstand rechnen und in der Lage sein, einen vorübergehenden Mietausfall auffangen zu können.

Neue Gesetze wie etwa die Mietpreisbremse können sich auf die Miethöhe auswirken, ebenso Verordnungen zu Energiesparmaßnahmen, die sich möglicherweise nicht auf den Mieter umlegen lassen und die nicht durch die Mieteinnahmen abgedeckt sind.

Daher empfiehlt es sich, diese Punkte vor dem Immobilienkauf genau zu durchdenken und sich bei der Finanzierung entsprechend gründlich beraten zu lassen, damit Ihnen Ihre Immobilie auch wirklich Freude bereitet und nicht zu einem Fass ohne Boden wird.

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22.07.2015