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Immobilienkauf: Standardkauf, Erbbaurecht und Leibrente

Beim Immobilienkauf gibt es verschiedene Erwerbsarten, die wichtigsten sind der Standardkauf, der Kauf im Erbbaurecht und der Kauf auf Leibrente.

Beim Standardkauf erwerben Sie eine Immobilie zu einem festgelegten Preis, der nach Abschluss des Kaufvertrages sofort oder in Raten (z.B. bei einem Neubau nach Baufortschritt) fällig wird. Sofern nicht genügend Eigenkapital zur Verfügung steht, erfolgt die Finanzierung über ein Immobiliendarlehen der Bank oder Bausparkasse.

Beim Erwerb einer Immobilie im Erbbaurecht kaufen Sie nur die Wohnung oder das Haus, nicht aber den Grund und Boden, auf dem die Immobilie steht. Sie kaufen die Immobilie für eine bestimmte Laufzeit, meist 66 oder 99 Jahre, und bezahlen neben dem Kaufpreis monatlich eine Art Miete, den Erbbauzins. Da Sie den Grund und Boden nicht miterwerben, ist der Kaufpreis günstiger als beim Standardkauf. Meist ist es aber schwieriger, eine solche Immobilie wieder zu verkaufen, weil sich die Laufzeit des Erbbaurechts Jahr für Jahr verringert. Nach Ende der Laufzeit kann der Vermieter von Grund und Boden, der Erbbaurechtsgeber, die Immobilie zu einem gesetzlich festgelegten Mindestpreis übernehmen.

Beim Kauf auf Leibrente bezahlt der Käufer dem Verkäufer (meist neben einer Einmalzahlung) eine monatliche oder jährliche Leibrente so lange, bis der Verkäufer stirbt. Die Erben des Verkäufers haben keinen Anspruch auf Weiterzahlung der Leibrente. Der Käufer wird direkt nach der Beurkundung Eigentümer der Immobilie, der Verkäufer erhält im Alter ein zusätzliches Einkommen.

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10.06.2015