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Instandhaltungsrücklage - Warum sie so wichtig ist

Immer wieder ein Streitthema bei Eigentümerversammlungen: Die Instandhaltungsrücklage. Was genau versteht man darunter? Die Instandhaltungsrücklage ist das Konto einer Wohnungseigentümergemeinschaft, auf dem Rücklagen gebildet werden für zukünftige Instandhaltungs- oder Instandsetzungsmaßnahmen, also wenn zum Beispiel größere Reparaturen an Dach, Fassade, Aufzug oder Heizungen anfallen.

Die Instandhaltungsrücklage ist im WEG-Gesetz verankert, jeder Eigentümer ist zur Zahlung verpflichtet. Der Vorteil für den Eigentümer: Bei späteren größeren Reparaturen ist Geld vorhanden, so dass er nicht durch eine Sonderumlage belastet wird. Beim Verkauf der Immobilie ist ein gut gefülltes Instandhaltungskonto ein gutes Verkaufsargument. Für den Käufer einer Bestandsimmobilie ist die Instandhaltungsrücklage ein wichtiges Thema, denn je älter eine Immobilie umso höher die Gefahr von notwendigen Reparaturen.

Über die Höhe der Instandhaltungsrücklage wird regelmäßig gestritten. Das Gesetz verlangt nur eine „angemessene“ Summe. Doch was bedeutet in diesem Zusammenhang „angemessen“? Als grober Richtwert gilt: Ist das Gebäude jünger als 22 Jahre, können bis zu 7,10 € pro m² Wohnfläche angesetzt werden, zwischen 22 und 32 Jahren 9,00 € pro m² Wohnfläche, bei mehr als 32 Jahren 11,50 € pro m² Wohnfläche. Doch letztlich entscheidet die Eigentümergemeinschaft über die Höhe.

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05.08.2015