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Mietkaution - Immer wieder ein Streitpunkt

Die Mietkaution beträgt in der Regel drei Nettokaltmieten. Sie muss vom Vermieter für die Dauer des Mietverhältnisses zu dem für Spareinlagen übrlichen Zinssatz angelegt werden, getrennt von seinem privaten Vermögen. Alternativ kann die Kaution in Form einer Bankbürgschaft erfolgen.

Die Verwendungszwecke der Mietkaution sind klar geregelt:

  • Für vertraglich vereinbarte Schönheitsreparaturen, die der Mieter gar nicht oder schlecht ausgeführt hat
  • für Schäden, die der Mieter verursacht hat
  • für Kosten, die durch nicht zurückgebaute Umbauten des Mieters entstehen
  • unter bestimmten Umständen für Mietschulden
  • für ausstehende Nebenkosten-Nachzahlungen oder
  • für Kosten infolge eines verspäteten Auszugs des Mieters.

Die entstandenen Kosten müssen nachgewiesen und belegt werden.

Vermieter können die Kaution nach Beendigung des Mietverhältnisses maximal drei bis sechs Monate zurückbehalten, sollten sich im Nachhinein noch Schäden manifestieren. Nach sechs Monaten verjähren die Schadensersatzansprüche aus dem Mietverhältnis.

Sofern die Betriebskostenabrechnung noch aussteht, kann der Vermieter für maximal 12 Monate einen Teil der Kaution einbehalten.

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22.06.2017