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Mietsachschäden

Eine Mietwohnung ist keineswegs so leer, wie man vielleicht meinen könnte. Parkett, Fliesen, Badewanne, Dusche, Heizung oder Einbauküche – vom Mieter verursachte Schäden können für beide Seiten teuer werden.

Hat der Mieter den Schaden verursacht – ob vorsätzlich oder fahrlässig – ist er grundsätzlich schadenersatzpflichtig. Doch inwieweit reguliert die Privathaftpflicht solche Schäden?

In der Haftpflichtversicherung sind in puncto Mietsachschaden meist unbewegliche Sachen versichert, z.B. die Einbauküche. Mobile Einrichtungsgegenstände genießen hier einen anderen Stellenwert. Wie weit der Versicherungsschutz geht und ob an die Absicherung gegen Mietsachschäden ein Selbstbehalt gekoppelt ist, steht in der Risikobeschreibung bzw. in den Versicherungsbedingungen.

Bedingung ist generell, dass es sich um privat angemietete Räume handelt. Darüber hinaus legt der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. GDV fest, dass:

  • Schäden wegen Abnutzung, Verschleiß und übermäßiger Beanspruchung
  • Ersatzansprüche wegen Schäden an Heizungs-, Maschinen-, Kessel- und Warmwasserbereitungsanlagen sowie an Elektro- und Gasgeräten
  • Glasschäden und
  • Ansprüche wegen Schimmelbefall

zu den Ausschlüssen in der privaten Haftpflichtversicherung gehören. Viele Gesellschaften schließen sich bei ihren Versicherungsbedingungen diesen Vorgaben an.

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12.05.2015