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Negativzinsen auch bei  Immobilienkrediten?

Negativzinsen bei der Immobilienfinanzierung - eigentlich undenkbar. Im Gegenteil: Viele haben erwartet, dass die Zinsen im Immobilienbereich über kurz oder lang wieder steigen würden.

Der massive Zinsverfall der letzten Zeit hat bereits dazu geführt, dass die Zinsen selbst bei 10-jähriger Zinsbindung nahezu gegen Null gehen. Und jetzt könnten sie sogar unter die Nulllinie fallen?

Zinsen für Baugeld folgen zeitverzögert den Renditen von Pfandbriefen und Bundesanleihen. Aus den Renditen von Pfandbriefen kann man in etwa die Konditionen berechnen, zu denen Banken ihre Immobilienkredite refinanzieren können. Die Renditen der Euro-Pfandbriefe sind in den letzten Monaten extrem gefallen und liegen bereits deutlich im Minusbereich (ca. -0,5, %). Wenn sich die Banken also sehr günstig refinanzieren können, sind Negativzinsen für sie nicht zwangsläufig ein Minusgeschäft.

Dennoch kann man davon ausgehen, dass die Banken versuchen werden, nicht unter die Null-Grenze zu fallen. Unmöglich erscheint dieses Szenario jedoch nicht, Immobilienkredite sind ein sehr umkämpfter Bereich im Bankengeschäft, und der Wettbewerb könnte die Banken zwingen, Kredite auch unter der Nulllinie anzubieten.

Es bleibt auf jeden Fall spannend. Sicher aber ist weiterhin: Selten waren Immobilienkredite so günstig wie in dieser Zeit.

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09.10.2019