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Umschuldung - Die Chance auf niedrigere Zinsen

Die komplette Rückzahlung eines Immobiliendarlehens dauert oft Jahre oder Jahrzehnte. Die erste Zinsbindung endet jedoch meist bevor das Darlehen vollständig getilgt ist.

Es stellt sich die Frage der Anschlussfinanzierung: Entweder wird der bestehende Darlehensvertrag verlängert (Prolongation) oder man macht eine Umschuldung. Wechselt man zu einer anderen Bank, erhält man oftmals günstigere Konditionen, insbesondere in der momentanen Niedrigzinsphase. Dennoch kann es nie schaden, auch mit dem bisherigen Kreditgeber zu verhandeln.

Eine Umschuldung gibt es nicht umsonst. In der Regel ist der Kredit durch eine Grundschuld abgesichert, diese muss auf die neue Bank übertragen werden. Meist reicht dafür die sog. Grundschuldabtretung. Manche Banken verlangen jedoch eine Löschung der alten Grundschuld und einen Neueintrag. Sowohl Grundschuldabtretung als auch Neueintrag macht der Notar. Neben den Notargebühren, deren Summe von der Höhe des Darlehens abhängt, fallen Gerichtsgebühren an. Außerdem stellen manche Banken bei einer Umschuldung Freigabegebühren in Rechnung.

Deshalb: Rechtzeitig vor Ablauf der Zinsbindung planen, Angebote einholen und Konditionen vergleichen!

Wollen Sie vor dem Ende der vereinbarten Zinsbindung umschulden, weil die Zinsen im  Augenblick wesentlich günstiger sind als bei Abschluss des Kreditvertrages, so fällt meist eine Vorfälligkeitsentschädigung an. Die Höhe ist abhängig von der Darlehenshöhe und von den vereinbarten Zinssätzen und Tilgungsraten. Weiterhin kommen Notar- und Gerichtsgebühren für die Grundschuldübertragung sowie unter Umständen Bereitstellungszinsen für das neue Darlehen hinzu. Hier gilt es also gut zu kalkulieren, ob sich eine frühzeitige Umschuldung wirklich lohnt.

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17.10.2017