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Vollfinanzierung - Vor- und Nachteile

Vollfinanzierung bedeutet, dass kein oder zumindest kaum Eigenkapital aufgebracht werden muss.

Hierbei gibt es zwei Finanzierungsarten: In die Finanzierung fließen neben dem Kaufpreis auch die Kaufnebenkosten wie Notar, Grunderwerbssteuer etc. mit ein (Kreditsumme = 110% des Kaufpreises), oder aber nur der Kaufpreis wird finanziert und die Kaufnebenkosten werden vom Käufer übernommen (Kreditsumme = 100% des Kaufpreises).

Für die Banken ist die Vollfinanzierung inklusive Nebenkosten ein erhöhtes Risiko, da die Kaufnebenkosten im Falle einer Insolvenz des Kreditnehmers nicht komplett durch den Gegenwert der Immobilie abgesichert sind.

Eine Vollfinanzierung eignet sich insbesondere für Käufer mit einem sicheren Einkommen und guter Bonität. Auch eine gute Beschaffenheit der Immobilie sowie eine gute Lage sind Voraussetzung für eine Vollfinanzierung, anderenfalls lehnen viele Banken ab.

Nachteilig bei der Vollfinanzierung ist oftmals ein höherer Zinssatz als wenn Eigenkapital mit einfließt. Und je höher die Finanzierungssumme, umso höher auch die monatliche Belastung, die sich aus Zins und Tilgung zusammensetzt. Eine Vollfinanzierung will also gut überlegt sein.

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11.08.2016