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Vorsicht bei Mietverträgen mit  Angehörigen

Eine Immobilie innerhalb der eigenen Familie zu vermieten, ist verlockend. Doch wenn Sie gleichzeitig die Werbungskosten steuerlich absetzen möchten, muss der Mietvertrag dem Fremdvergleich standhalten, das heißt, er muss so gestaltet sein wie mit einem Fremden. Das gilt insbesondere für die Höhe der Miete, diese sollte marktüblich sein und nicht wesentlich unter der örtlichen Vergleichsmiete liegen. Anderenfalls riskieren Sie, dass Ihnen das Finanzamt die Werbungskosten nicht anerkennt oder auch rückwirkend streicht (Urteil des Finanzgerichts Münster vom 27.08.2014; Az. 13 K 4136/11 E). Sie sollten auf jeden Fall einen schriftlichen Mietvertrag machen, in dem klare Vereinbarungen getroffen sind in Hinblick auf Miete und Nebenkosten. Denn Sie müssen dem Finanzamt glaubhaft nachweisen können, dass Sie mit Ihrer Immobilie langfristig Gewinne erwirtschaften.

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21.01.2015