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Vorsicht vor Mietnomaden

Mietnomaden planen von Anfang an, keine Miete zu bezahlen und hinterlassen die Wohnung häufig in einem Zustand, der eine kostspielige Renovierung nach sich zieht. Schäden in fünfstelliger Höhe sind keine Seltenheit.

Leider sieht man es niemandem an der Nasenspitze an, ob er Mietnomade ist. Aber Sie können einiges tun, um vorzubeugen: Die Selbstauskunft des Mieters sollte durch Einkommensnachweise und eine Schufa-Auskunft belegt werden. Wenn irgend möglich, erkundigen Sie sich beim letzen Vermieter, wie der Interessent mit der Wohnung umgegangen ist.

Achten Sie bei Mietvertrag und Selbstauskunft darauf, dass die persönlichen Angaben des Mieters komplett sind, machen Sie eine Kopie des Personalausweises oder Reisepasses. Auch wenn Mieter das Recht haben, die Kaution in drei Raten zu bezahlen, sollte die erste Rate bei Wohnungsübergabe bezahlt sein. Händigen Sie keinen Schlüssel aus, bevor nicht die erste Rate der Kaution geflossen ist.

Handeln Sie bei Zahlungsrückständen vor allem bei neuen Mietern sofort. Bleibt die Miete aus, machen Sie von Ihrem außerordentlichen Kündigungsrecht Gebrauch.

Empfehlenswert ist eine entsprechende Rechtsschutzversicherung. So sind zumindest die Kosten für die Räumung durch einen Gerichtsvollzieher oder für einen eventuellen Rechtsstreit abgedeckt.

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14.11.2017