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Vorsicht vor teuren Gebühren bei Vertragsänderungen

Ein Kreditvertrag wird in der Regel langfristig abgeschlossen. Daher kann es passieren, dass Sie während der Laufzeit eine Vertragsänderung vornehmen müssen. Zum Beispiel, wenn bei einer Scheidung ein Ehepartner die Immobilie und auch die Finanzierung übernimmt, und der Kreditvertrag auf einen Partner überschrieben und der andere aus dem Vertrag entlassen wird. Manchmal ermöglichen eine Erbschaft oder unerwarteter Geldsegen die Darlehenssumme außerplanmäßig zu reduzieren. Hier erhebt die Bank eine Nichtabnahmeentschädigung. Sofern sich Ihre Einkommensverhältnisse positiv verändern, macht unter Umständen eine höhere Tilgung Sinn. Oder Sie sind bei negativer Einkommensentwicklung zu einer Senkung der monatlichen Rate gezwungen. Für eine solche Änderung verlangen Banken unterschiedlich hohe Gebühren. Daher sollten Sie bereits vor Abschluss Ihrer Baufinanzierung die Gebühren für eventuelle Vertragsänderungen erfragen und diese entsprechend einkalkulieren. Bei Ihrer Entscheidung für eine Baufinanzierung sollten also nicht nur die Zinsen ausschlaggebend sein, sondern auch die möglichen Gebühren für Extraleistungen.

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11.11.2014